NEWS

Adidas oder Nike? Mercedes oder VW? Alles noch eine Frage der Marke?
Marken-Management: Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit? Das Vertrauen in Marken ist vielfach erschüttert. Laut der Studie „Meaningful Brands" könnten 77 Prozent der Marken verschwinden - und - niemanden würde dies interessieren.

Düsseldorf, den 2. April 2019 – Verbrauchern ist es laut der Studie ziemlich egal, wenn 74 Prozent aller Marken sang- und klanglos verschwinden würden. International werden mehr als drei-viertel der Marken von Verbrauchern als verzichtbar eingestuft. Insbesondere für Millennials spielt Markenloyalität so gut wie keine Rolle mehr – auch Kultmarken sind auf dem Rückzug. Qualitätsmarken sind dieser Generation zwar noch wichtig, doch welche genau das sind, ist eher zweitrangig. Für Millennials zählt Funktionalität, Convenience, Flexibilität und weit vor allem anderen der „Best Deal".

Auf der anderen Seite ist die Verwendung von Marken ein Statement und gehört zum Personal Branding des Konsumenten. Individuelle Lebensstile und Persönlichkeiten finden ein Pendant in den nachgefragten Marken. Die Auswahl vielfältiger Produkte in den Ladenregalen und in Online-Shops ist so groß wie nie: Produktdesign, Packaging und Preis taugen kaum noch für eine sinnvolle und tragfähige Differenzierung von Marken. Individuelle Lebensstile und Persönlichkeiten finden ein Pendant in den nachgefragten Marken.

„Die meisten Marken haben es schwer, überhaupt eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen. Das gelingt nur, wenn sie eine klare Überzeugung und Daseinsberechtigung haben. Eine Marke braucht einen Brand Purpose, der zum Ausdruck bringt, welche Rolle sie im Leben der Menschen spielen kann", sagt Peter Nortmann, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Loewe. Und weiter: „Marken, denen es gelingt, als sinnstiftend wahrgenommen zu werden, sind wirtschaftlich erfolgreich." Peter Nortmann ist einer der Experten der Breakout Session Marken-Management auf dem 46. Deutschen Marketing Tag am 4. und 5. Dezember 2019 in Düsseldorf.

Auf der einen Seite sinkt das Vertrauen in Marken, auf der anderen Seite besetzen neue Marken sehr effizient und punktgenau die Bedarfsräume des Konsumenten.

„Unternehmen stellen sich in diesem Spannungsfeldfeld die Frage, wofür sie stehen und welche Haltung sie mit ihrem Produkt und der dazugehörigen Kommunikation transportieren wollen. Ein Grund für die Schwäche vieler Marken liege darin, sich Wettbewerbsangeboten anzugleichen. Das macht sie somit nicht nur vergleichbar, sondern auch austauschbarer und bedeutungsloser", sagt Prof. Dr. Ralf E. Strauß, Präsident Deutscher Marketing Verband und Vize-Chairman European Marketing Confederation. „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche und okölogische Verantwortung spielen eine immer größere Rolle als noch vor ein paar Jahren. Markenhersteller suchen in Purpose Driven Marketing einen Ausweg. Über gemeinsame Wertevorstellungen und gute Taten soll eine Verbindung zur Zielgruppe aufgebaut werden", so Strauß weiter.

Die Breakout Session „Marken-Management" findet am 5.12.2019 statt. Experten diskutieren intensiv dieses Thema. Fragestellungen werden u.a. sein:

Der Deutsche Marketing Tag
Am 4. und 5. Dezember 2019 findet der 46. Deutsche Marketing Tag in Düsseldorf statt – Das Motto: #MARKETING CENTRICITY fokussiert auf die intelligente und effiziente Kundenansprache durch das Marketing.

Der Deutsche Marketing Tag ist die wichtigste Branchen-Konferenz Europas zum Thema Marketing. Knowledge Transfer und Networking stehen an erster Stelle und ist für Marketers der place to be. Im vergangenen Jahr nahmen 1.700 Top Experten an der zweitätigen Konferenz des Deutschen Marketing Verbandes teil: 100 Referenten, 20 Breakout Sessions, Deep Dives, Plenarvorträge, Stand Up-Presentations, Diskussionsrunden und Masterclasses beleuchteten die unterschiedlichen Themenfelder aus unterschiedlichen Branchen und Blickwinkeln.

46. DEUTSCHER MARKETING TAG

Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus!

Ihr Name/E-Mail


Name/E-Mail des Empfängers